Einkommen & Vermögen

Bei der Berechnung der Leistungen nach dem SGB II wird vorhandenes Einkommen und/ oder Vermögen des Antragstellers und der Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt.

Das Arbeitslosengeld II ist eine individuelle Leistung. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie alle Änderungen von persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse umgehend dem zuständigen persönlichen Ansprechpartner oder Leistungssachbearbeiter in der jeweiligen Jobcenter-Dienststelle mitteilen. Dies gilt sowohl für Sie selbst als auch für die anderen Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft. Wichtige Änderungen von persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sind zum Beispiel: Umzug, Geburt eines Kindes, Heirat, Zuzug des Partners/ der Partnerin, Änderungen beim Einkommen und Vermögen.


Einkommen

Um die Höhe Ihrer Leistungsansprüche nach dem SGB II festzustellen, werden die Einkommensverhältnisse von Ihnen und von allen Mitgliedern Ihrer Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt.
Zum Einkommen zählen grundsätzlich alle Einnahmen in Geld oder in Geld messbaren Werten, die Sie und die Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft während des Bewilligungszeitraums erzielen.
Die Entscheidung, ob und in welcher Höhe das Einkommen zu berücksichtigen ist, trifft das Jobcenter MK auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen.

Hinweis: Sie sind verpflichtet, jedes Einkommen im Antrag beziehungsweise im Zusatzblatt EK „Einkommenserklärung“ anzugeben.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Vermögen

Vermögen ist die Gesamtheit der in Geld messbaren Güter einer Person - unabhängig davon, ob das Vermögen im Inland oder Ausland vorhanden ist. Zu den Vermögensarten gehören beispielsweise Bargeld, (Spar-) Guthaben wie zum Beispiel Wertpapiere, Bausparguthaben, Forderungen, bewegliches Vermögen, Haus und Grundeigentum sowie sonstige dingliche Rechte an Grundstücken.
Zum Vermögen zählen Ihr eigenes verwertbares Vermögen und das Vermögen der mit Ihnen in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen.
Verwertbar ist Vermögen, wenn es für den Lebensunterhalt verwendet oder sein Geldwert durch Verbrauch, Verkauf, Beleihung, Vermietung oder Verpachtung für den Lebensunterhalt nutzbar gemacht werden kann. Nicht verwertbar sind Vermögensgegenstände, über die der Inhaber nicht frei verfügen darf - zum Beispiel weil der Vermögensgegenstand verpfändet ist.
Das Zusatzblatt VM „Vermögen“ sieht die Eintragung verschiedener Vermögensarten vor.

Hinweis: Sie sind verpflichtet, jedes Vermögen im Antrag beziehungsweise im Zusatzblatt zur Feststellung des zu berücksichtigenden Vermögens anzugeben. Die Entscheidung, ob das Vermögen zu berücksichtigen ist, trifft das Jobcenter MK auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

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