Fallmanagement

Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement (bFM):

Das SGB II führt in seinem Integrationsansatz alle Unterstützungsleistungen zusammen, die für die Vermeidung und Überwindung von Hilfebedürftigkeit erforderlich sind. Dies betrifft gemäß § 1 SGB II sowohl die Eingliederung in Ausbildung und/oder Arbeit als auch die soziale Integration.

Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung dieses Förderansatzes kommt dem beschäftigungsorientieren Fallmanagement (bFM) zu. Das bFM als Handlungskonzept richtet sich an Leistungsberechtigte nach dem SGB II mit vielfachem Unterstützungs-bedarf im Hinblick auf ihre persönliche, familiäre, soziale und gesundheitliche Situation.

Das bFM ist ein befristeter kooperativer Prozess mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe mit Blick auf den gesetzlichen Auftrag. Die Unterstützung im bFM soll mittel- und langfristig der Vermeidung und Überwindung von Hilfebedürftigkeit im optimalen Fall durch nachhaltige Eingliederung in Beschäftigung dienen.

Zugrunde liegt der Ansatz des Empowerment, nach dem der/die Kunde/in gestärkt werden soll selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu agieren.

 

Vernetzung / Kooperation:

Für die Heranführung an den Arbeitsmarkt und die berufliche (Wieder-) Eingliederung von Kunden/innen im bFM sind die kommunalen Eingliederungsleistungen von hoher Bedeutung, die im § 16a SGB II geregelt sind. Berufliche Eingliederungsmaßnahmen bzw. Vermittlungsbemühungen können in vielen Fällen erst greifen, wenn persönliche Problemlagen erkannt und bearbeitet werden. Grundlage ist eine prozessorientierte Zusammenarbeit mit verschiedenen Netzwerkpartnern über die in § 16a SGB II geregelten Kooperationen hinaus. Dies erfordert oft einen intensiven Austausch und Rückkopplung der verschiedenen Beteiligten.

Über die in § 16a SGB II hinaus geregelten Kooperationen hinaus ist eine kontinuierliche Vernetzung z.B. mit Beratungsstellen, Bildungsträgern, Rehaträgern etc. für jede Fallmanagerin / jeden Fallmanager unabdingbar.

Innerhalb des Jobcenters findet eine enge Kooperation mit dem Sozialen Dienst des Jobcenters Märkischer Kreis statt.

 

Qualitätsstandards:

Die Fallmanagerinnen und Fallmanager werden nach den Richtlinien der DGCC (Deutsche Gesellschaft für Care- und Casemanagement) zertifiziert.

Kollegiale Beratungsprozesse, Supervision und kontinuierliche Qualifizierungen sind von großer Bedeutung und werden den Fallmanagern/innen durch das Jobcenter Märkischer Kreis regelmäßig angeboten.

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