Ihre Mitwirkung

Ihre Mitarbeit im Rahmen Ihrer Mitwirkungs- und Mitteilungspflichten ist ein unverzichtbarer Bestandteil, um die von Ihnen beantragten Leistungen nach den Vorgaben des SGB II zu berechnen und zu bewilligen.

Ihre Mitwirkung bei Antragstellung
Bei der Antragstellung müssen Sie daher alle (Tatsachen) Informationen und Daten angeben die im Antragsbogen abg
efragt werden. Werden Beweismittel (Urkunden, Nachweise) benötigt, so sind Sie verpflichtet, diese zu benennen oder selbst vorzulegen.

Ihre Mitwirkung während des Leistungsbezuges
Auch während des Zeitraums der Leistungsbewilligung ist es wichtig, dass Sie Ihrem zuständigen Leistungssachbearbeiter alle Änderungen von persönlichen Verhältnissen mitteilen und zwar unverzüglich, sofort nachdem Sie von der Änderung erfahren haben. Dies gilt sowohl für Sie selbst als auch für die anderen Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft. Beispielfälle bei denen eine unverzügliche Änderungsmitteilung unerlässlich ist, entnehmen Sie bitte der unten aufgeführten Übersicht.
Nur mit der umgehenden Änderungsmitteillung an die Mitarbeiter aus der Leistungsgewährung ist es möglich, Ihre Leistungen in korrekter Höhe zu zahlen. Überzahlungen können dadurch vermieden werden.

Welche Auswirkungen haben spätere Änderungen auf bereits ausgezahlte Leistungen?
Die Leistungen nach dem SGB II werden monatlich im Voraus ausgezahlt. Wenn Änderungen Ihrer persönlichen Verhältnisse beispielsweise durch ein höheres Erwerbseinkommen verspätet und erst nach Auszahlung der Leistungen bekannt werden, kann eine Überzahlung der Leistungen entstehen. Diese an Sie zu viel gezahlten Leistungen sind dem Jobcenter Märkischer Kreis wieder zurückzuerstatten. Dies kann durchaus auch dann der Fall sein, wenn Sie die Änderungen Ihrem Leistungssachbearbeiter rechtzeitig mitgeteilt haben, aber die ursprünglich errechnete Leistung an Sie bereits ausgezahlt wurde.

Übersicht über Beispiele von Änderungen Ihrer persönlichen Verhältnisse bzw. die Ihrer Angehörigen, die Ihre Mitwirkung erfordern:
Trifft eine der beispielhaft aufgeführten Änderungen Ihrer persönlichen Verhältnisse bzw. der Ihrer Angehörigen zu, ist Ihre Mitwirkung erforderlich und eine unverzügliche Änderungsmitteilung an die Mitarbeiter der Leistungsgewährung verpflichtend.

 

Änderung persönlicher Verhältnisse
mit einer (Mitteilungspflicht)  

Weitere Hinweise/Erläuterungen

Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit als Arbeitnehmer, Selbständiger oder mithelfender Familienangehöriger

Sie nehmen eine berufliche Tätigkeit auf. Dass betrifft auch Tätigkeiten als Selbstständiger oder mithelfender Familienangehöriger.

Verlassen Sie sich nicht auf Zusagen anderer, die für Sie die Beschäftigungsaufnahme beim Jobcenter anzeigen wollen. Hierzu sind ausschließlich Sie selbst verpflichtet.

Arbeitsunfähig/ Arbeitsfähig:

Sie als erwerbsfähiger Leistungsberechtigter sind arbeitsunfähig erkrankt oder wieder arbeitsfähig.

Mutterschaftsgeld und ähnliche Leistungen

Sie beantragen oder erhalten Mutterschaftsgeld oder ähnliche Leistungen.

Renten aller Art

Sie beantragen oder erhalten Renten aller Art, besonders Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

Änderung Ihrer Anschrift

Vor Vertragsabschluss einer neuen Unterkunft, lassen Sie sich vom zuständigen Grundsicherungsträger eine Zusicherung über die Höhe der Kosten der neuen Unterkunft einholen.

Familienstand

Heirat, Eingehen einer eheähnliche Gemeinschaft oder (Lebens-)Partnerschaft. Trennung vom (Ehe-) Partner.

Einkommen oder Vermögen

Das Einkommen oder Vermögen von Ihnen oder Ihrem Ehegatten /(Lebens-)Partner und der Angehörigen in der Bedarfsgemeinschaft hat sich geändert.

Erträge aus Vermögen

Ihnen oder Ihrem Ehegatten/ (Lebens-)Partner werden Erträge aus Vermögen (wie Zinsen, Dividenden) gutgeschrieben oder Steuern erstattet.

 

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