Leistungsanträge

Wenn Sie beabsichtigen, Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II und andere) zu beantragen, sollten Sie den Antrag bei der für Sie zuständigen Jobcenter-Dienststelle Ihres Wohnortes stellen.

Bei der Leistungsbewilligung wird unterschieden zwischen dem Erstantrag und der Weiterbewilligung. Leistungen können nur erbracht werden, wenn ein entsprechender Antrag gestellt wird. Dieser wirkt auf den ersten des Monats zurück. Dies gilt auch für Weiterbewilligungsanträge.

Bitte bringen Sie bei Antragstellung folgende Unterlagen mit:

  • Personalausweise oder Pässe
  • Einkommens- und Vermögensnachweise
  • Mietvertrag bzw. Nachweise zum Wohnungseigentum
  • letzte (aktuelle) Betriebskostenabrechnung 
  • letzte (aktuelle) Heizkostenabrechnung
  • Vermieterbescheinigung bzw. Heizkostenbescheinigung des Vermieters
    Hinweis: Diese Unterlagen sind vorzulegen, wenn in der letzten Betriebskosten- und Heizkostenabrechnung keine Angaben über den aktuellen Stand gemacht wurden. Eine Vermieterbescheinigung ist auch dann erforderlich, wenn aus den Kontoauszügen keine regelmäßigen Miet- und/oder Energiekostenzahlungen ersichtlich sind.
  • vollständige Original-Kontoauszüge der letzten drei Monate (durchgehend)
  • soweit vorhanden: Nachweis über Guthaben auf Sparbüchern
  • falls vorhanden: Schwerbehindertenausweis

In bestimmten Fällen sind folgende zusätzliche Unterlagen erforderlich:

  • Aufenthaltstitel bei ausländischen Antragsstellern und/oder Reisepässe bei ausländischen Antragstellern (Überprüfung des Aufenthaltsstatus)
  • Schulbescheinigungen bei Kindern über 16 Jahren
  • Unterhaltsregelungen, Nachweise über Unterhaltsvorschuss bei Scheidungen, bei nicht ehelichen Kindern
  • Wenn Sie ein Auto haben: Zulassungsbescheinigung und Versicherungsnachweis

Leben Sie als Antragsteller in einer Haushaltsgemeinschaft (nicht Bedarfsgemeinschaft!), müssen Sie zusätzlich das Zusatzblatt „Hilfebedürftigkeit bei Haushaltsgemeinschaft" ausfüllen.
Zur Haushaltsgemeinschaft gehören alle Personen, die auf Dauer mit einer Bedarfsgemeinschaft in einem Haushalt zusammen leben. Zu einer Haushaltsgemeinschaft -nicht aber zu einer Bedarfsgemeinschaft- gehören: Großeltern und Enkelkinder, Onkel/Tanten und Nichten/Neffen, Pflegekinder und Pflegeeltern, Geschwister, soweit sie ohne Eltern zusammenleben, sonstige Verwandte und Verschwägerte, nicht verwandte Personen, die im selben Haushalt leben.

Auch darüber hinausgehend können weitere Unterlagen für die Prüfung des Leistungsanspruchs wichtig sein.
Weitere Informationen hierzu geben Ihnen die Mitarbeiter aus der Leistungssachbearbeitung.
Hilfen zum Ausfüllen des Leistungsantrags gibt es im Internet auf den Seiten der Lernbörse für Kunden, auch auf Türkisch, Russisch und Englisch.

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