Regelbedarf

Der Regelbedarf ist ein Bestandteil des Arbeitslosengeld II für erwerbsfähige Personen bzw. ein Bestandteil des Sozialgeldes für deren nicht erwerbsfähige Angehörige oder Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.

Darüber hinaus gibt es weitere Geldleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, die Sie unter Beachtung der Bestimmungen des Sozialgesetzbuchs Zweites Buch (SGB II) erhalten können:


Bevor Sie Leistungen im Rahmen des SGB II in Anspruch nehmen, müssen Sie alle Möglichkeiten in die Wege leiten, Ihre Hilfebedürftigkeit zu beendigen oder zu verringern. Hierzu zählen beispielsweise die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder die Durchsetzung von vorrangigen Ansprüchen gegenüber Dritten.
Der Regelbedarf hat sich zuletzt zum 01. Januar 2018 erhöht. 
Die Anpassung an den erhöhten Regelbedarf wird maschinell durchgeführt.
Darüber hinaus gehende Mehrbedarfe, die abhängig sind von der Höhe des jeweiligen Regelbedarfs, werden ebenfalls maschinell angepasst. Dies betrifft insbesondere den Mehrbedarf für werdende Mütter, für allein Erziehende und erwerbsfähige behinderte Leistungsberechtigte, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie den Mehrbedarf bei dezentraler Warmwassererzeugung.

 

 Personenkreis Höhe des Regelbedarfs
(Stand   01.01.2018)
  • Alleinstehende
  • Alleinerziehend
  • Volljährige mit minderjährigem Partner

416 Euro

  • Partner, wenn beide volljährig sind
374 Euro
  • Erwachsene bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres im Haushalt anderer.
  • Personen unter 25 Jahren, bei Umzug ohne
    Zusicherung des kommunalen Trägers (18 - 24 Jahre).    
332 Euro
  • Kinder im 15. (14 Jahre) bis zur Vollendung des
    18. Lebensjahres (14 - 17 Jahre). Dieser Regelbedarf steht auch dem minderjährigen Partner zu.
316 Euro
  • Kinder ab Beginn des 7. Lebensjahres bis
    zur Vollendung des 14. Lebensjahres (6 - 13 Jahre)
296 Euro
  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
    (0 - 5 Jahre)
240 Euro

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